Die Idee:

Der aktuell präsentierte Bestand

mehr als
4483

Mp3 mit Aufnahmen

davon
2100

Welt-Erstaufnahmen

von
165

Komponisten

in über
600

Jahren Musikgeschichte

alles produziert von:

Der "Stand der Technik"

Paul Valery(1871-1945):

"Man muß sich darauf gefaßt machen, daß so große Neuerungen die gesamte Technik der Kuenste verändern, dadurch die Invention selbst beeinflussen und schliesslich vielleicht dazu gelangen werden, den Begriff der Kunst selbst auf die zauberhafteste Art zu veraendern." (Paul Valeéry: Pieces sur l'art, Le Conquete de l'ubiquite)

'Die "digitale Interpretation" ...
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Die Schritte der
digitalen Interpretation:

Schritt 1:
Einscannen bzw. Abschreiben der Partitur

Schritt 2
Erstellen der
digitalen Partitur

Schritt 3
Einrichten des Sequenzerprojektes

Schritt 4
Anordnung
in der Raumakustik

Schritt 5
Programmieren der interpretatorischen Details

Schritt 6
Rendern der Audioaufnahme

Anwendungen der
"digitalen Interpretation":

Detaillierte Gestaltung klanglicher Nuancen

Das spaete 18. Jahrhundert und folgende 19. Jahrhundert hat eine ungahnte Bluete der Klaviermusik nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken, dass die Anschlagsdynamik dem Interpreten eine für Tasteninstrumente bis dahin kaum erreichbare dynamische Flexibilität bereitstellte. In noch weit dramatischerem Ausmaß bietet heute die Digitalisierung der Klangaufzeichnung und Wiedergabe dem digitalen Interpreten einen bis dahin ungeahnten Reichtum an Gestaltungsmöglichkeiten auch für die Interpretation des reichen Ideengehaltes unserer musikalischen Tradition. Produzenten leistungsfähiger Samplelibraries versuchen mit versiertesten Instrumentalisten, besten Instrumenten und Tonmeistern jede nur erdenkliche Nuance des traditionellen Instrumentalspiels in tausenden bis millionenfachen Einzeltonaufnahmen zu erfassen und digital verfügbar zu machen. Sie erschließen damit Kulturleistungen einer Zeit des hochentwickelten musikalischen Kunsthandwerks für die musikalische Sprache unserer digitalen Gegenwart und Zukunft. Ich versuche diese Möglichkeiten nach bestem Wissen in einer Vielfalt musikalischer Zusammenhänge so musikalisch sinnvoll zu nutzen, wie es mir möglich ist, um auch auf diese Weise dazu beizutragen, das reiche Erbe unserer klassischen Musiktradition im digitalen Zeitalter mit neuem Leben zu erfuellen. In diesem Sinne präsentiert Klassik-resampled tausende unter Nutzung von "Digital Audio Workstations" und der höchst entwickelten verfügbaren Samplelibraries produzierte Aufnahmen von Werken aus den verschiedensten musikalischen Themenfeldern unserer klassischen Musiktradition. .

Themenfelder
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Digitale Virtuosität und Interpretation

Der Virtuose beherrscht sein Instrument auf eine Weise, die es erlaubt, der Interpretation ein Höchstmaß an Differenziertheit und musikalischer Dichte abzugewinnen. Allerdings ändern sich sowohl mit dem vorliegenden Repertoire wie mit den spieltechnischen Möglichkeiten immer auch die zu bewältigenden Herausforderungen der Interpretation. So wenig das Repertoire, die Instrumente, deren Spieltechniken und der Aufführungskontext Chopins oder Liszts jenen des 200 Jahre älteren genialen Tastenvirtuosen Frescobaldi entsprechen, so wenig muss und kann sich musikalische Virtuosität im 21. Jahrhundert die Grenzen des musikalischen Handwerks des 19. Jahrhunderts zum alleinigen Mass der Dinge nehmen. Ich beanspruche für die hier vorgestellten Interpretationen traditionellen Repertoires keine mechanische oder gar objektive Perfektion. Doch kann mit den hier verwendeten Mitteln in ganz anderer Präzision als an jedem hölzernen Instrument sowohl auf das musikalische Detail wie auf den übergreifenden Schaffenskontext jedes Werkes eingegangen werden. In diesem Sinne versucht Klassik-resampled die Herausforderungen und Müglichkeiten einer virtuosen Nutzung der uns heute verfügbaren digitalen Instrumente - so gut es mir dies eben möglich ist - nicht nur zu einer menschlichen Sprache mit einem Höchstmaß erreichbarer musikalischer Dichte zusammen zu führen, sondern auch die einzelne Komposition zugleich in einem möglichst vollständigen Werk- und Schaffenskontext zu präsentieren wie z.B. in einer Reihe musikwissenschaftlich ionterpretatorisch inspirierter musikalische projekte und Erkudngen und Gesamtaufnahmen:

projekte
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